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Turbo Bull auf STADA: Fetter Short Squeeze - Optionsscheineanalyse


31.08.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" nehmen in ihrer aktuellen Ausgabe den Turbo Bull (Open End) (ISIN DE000HU38GC1/ WKN HU38GC) von HypoVereinsbank/UniCredit auf die Aktie von STADA Arzneimittel (ISIN DE0007251803/ WKN 725180) unter die Lupe.

Im Zuge der Übernahmeofferte für den Arzneimittelhersteller STADA seien den Bietern Bain und Cinven 63,85 Prozent der Anteile angedient worden. Die Beteiligungsgesellschaften hätten sich in ihrem zweiten Anlauf mindestens 63 Prozent zum Ziel gesetzt. Ein erster Übernahmeversuch sei vor wenigen Wochen nur knapp an der Mindestannahmeschwelle gescheitert. Aber auch der zweite Versuch habe trotz der leicht auf 66,25 Euro je Aktie verbesserten Offerte bis zuletzt auf der Kippe gestanden. Entsprechend groß sei die Erleichterung an der Börse gewesen: Der MDAX-Titel sei bis weit über 80 Euro nach oben geschossen. Der Aufschlag gegenüber der Offerte betrage aktuell rund 18 Prozent.


Wie nun bekannt geworden sei, möchten Bain und Cinven nach der Mehrheitsübernahme Verhandlungen über einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag aufnehmen, um Zugriff auf den Cashflow des Pharmaunternehmens zu bekommen. Doch dazu sei eine Beteiligungsquote von 75 Prozent nötig. Der Hedgefonds Elliott, der den Beteiligungsgesellschaften schon mit seinem Einstieg während der Angebotsfrist in die Parade gefahren sei, habe inzwischen ein Paket von knapp zwölf Prozent aufgebaut und dürfte es darauf anlegen, eine höhere Abfindung zu erhalten.

Wie das Rennen am Ende ausgehen werde, sei ungewiss. Fest stehe jedoch: Der Kursanstieg bringe andere Hedge Fonds in Bedrängnis, die mit dem Leerverkauf von STADA-Aktien auf ein Scheitern der Übernahme gesetzt hätten. Der aktuelle "Short Squeeze" könnte als durchaus noch ein Stück tragen.

Positionen im Turbo Bull aus ZJ 21/2016 können Anleger dennoch nun zu einem Großteil auflösen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Der aufgelaufene Kursgewinn von gut 220 Prozent sei schließlich nicht zu verachten. (Ausgabe 34/2017) (31.08.2017/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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